Freitag, Juli 23 2010
es wird immer abstruser
was so manche Politiker von sich geben.
Nun sind unsere lieben Killerspiele nicht nur mehr an diversen Amokläufen schuld, nein auch noch an sexuellen Mißbrauch von Kindern.
Mit Fassungslosigkeit durfte man in den letzten Tagen von den Taten ein paar Jugendlicher in einer Ferienfreizeit lesen und nun ist natürlich wieder Aktionismus gefragt, wie man heute im SPON nachlesen kann.
Bayerns Justizministerin Merk hat einen Verantwortlichen für die Fälle sexuellen Missbrauchs in einem Ferienlager auf Ameland ausgemacht: den eigenen Koalitionspartner. Weil die Liberalen Kinderpornografie im Internet lieber löschen als sperren wollen.
und zumindest laut des Artikels Killerspiele
Freitag, April 3 2009
Killerspiele == KiPo? WTF? STFU!
Zitat:
In ihren schädlichen Auswirkungen stehen sie auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie, deren Verbot zurecht niemand in Frage stellt. [QUELLE]
Nachwievor kann man von diesen Spielen halten was man will aber unsereins auf die Stufe von KiPo Konsumenten zu stellen, schlägt dem Faß ja wohl den Boden aus.
Mir fehlen einfach die richtigen Worte, die nicht in einem Schwall aggressiver Beleidungen gegenüber dieser Person und Partei enden.
Zitat eines Kollegen von mir: “Ich habe selten so etwas dämliches gehört, wie diesen Spruch!”
Und auch an Sie Herr Hermann geht: Sie haben mir nicht zu verbieten, was ich in meiner Freizeit spiele! Das Sie mich auf die Stufe von pädophilen Verbrechern setzen, empfinde ich als persönliche Beleidigung, die sämtliche Grenzen sprengt. Ich hoffe, daß Sie damit sich und Ihrer Partei in Bayern nachhaltig geschadet haben.

Samstag, März 14 2009
Aufruf zum Verbot von Killerspielen
In meinem Artikel zum Massenmord zitierten Politiker Hans-Peter Uhl von der CSU hat natürlich auch eine Webseite (LINK).
Da Politiker mit einer gewissen Volksnähe leben müssen und meine offene Aussage in dem oben stehenden Artikel zwar einen gewissen Zuspruch findet aber wahrscheinlich nicht Herrn Uhl erreicht, habe ich mich dazu entschieden ihm das über das Kontakt Formular auf seiner Seite direkt zu schreiben.
Ja, auch mir ist bewusst, daß auch dies ihn wahrscheinlich nicht erreichen wird aber auf der anderen Seite kann man nie wissen und zumindest ist meine Aussage nun in den Händen der CSU.
Freitag, März 13 2009
war natürlich wieder klar
Der Massenmord ist noch nicht aufgearbeitet, die Toten noch nicht betrauert, die Motive noch unklar und schon verrennen sich manche Politiker wieder in blinden Aktionismus.
Ein gewisser Herr Hans-Peter Uhl von der CSU fordert laut Spiegel online ein komplett Verbot für Killerspiele:
“Wir brauchen das Herstellungs- und Verbreitungsverbot von Killerspielen. Und zwar nicht vom Alter abhängig, sondern generell”, sagte Uhl der “Thüringer Allgemeinen”. (zitiertes Zitat aus SPON)
Auch an Sie geht Herr Uhl: ich bin seit vielen Jahren volljährig, sprich fast 36 Jahre alt, ich entscheide immernoch was ich spiele und nicht Sie! Sie haben es schlichtweg nicht zu entscheiden, was für mich gut ist und was nicht, vor allem nicht auf diesem Gebiet, nach mehr als 20 Jahren Erfahrung mit den unterschiedlisten Typen von Spielen und einer gewissen Lebenserfahrung, einer gesetzten Vorstellung von dem was ethisch und moralisch ist, haben Sie mir da NICHT reinzureden und Punkt.
Ich möchte an dieser Stelle sagen, daß ich eigentlich zu dem ganzen Thema nichts schreiben wollte, da es jedesmal dasselbe ist und die Tragödie viel zu schwerwiegend ist um sich über solche Kleinigkeiten wie Computerspiele Gedanken zu machen aber auf der anderen Seite ist es halt immerwieder dasselbe, ein stehtiger Tropfen höhlt den Stein und es regt mich einfach auf.
Kümmert Euch lieber um die Opfer und die Aufarbeitung des Massenmords.